Jugendkreismeisterschaften 2006


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Die 24. Jugendmeisterschaften des Landkreises Aichach-Friedberg fanden heuer vom 13. bis 16. Juli 2005 bei den Vereinen SV Unterschneitbach, SC Oberbernbach und TC Obergriesbach statt. Eingeladen waren alle Jugendlichen und Schüler des Landkreises Aichach-Friedberg von den Bambini bis zu Juniorinnen bzw. Junioren.

Fast 100 Teilnehmer
Trotz der allgemeinen Tennismüdigkeit konnten die Organisatoren der 33. Jugend-Kreismeisterschaften fast 100 Meldungen allein für die Einzel verzeichnen. Das Interesse für diese Veranstaltung ist also nach wie vor vorhanden. Ein besonderer Dank gebührt den Vereinen SV Unterschneitbach, SC Oberbernbach und TC Obergriesbach, die auf Bitte der Tennisgemeinschaft Aichach-Friedberg gemeinsam die Austragung der Meisterschaft übernommen haben – und das relativ kurzfristig. Insbesondere für den SV Unterschneitbach bot diese Veranstaltung aber auch die Möglichkeit, sein neu erbautes Vereinsheim und die unten am Hang ideal gelegenen drei Tennisplätze einer größeren Öffentlichkeit zu präsentieren. Dies gelang auch vorzüglich, denn zu den Spielen und vor allem zur Siegerehrung war eine Menge Zuschauer nach Unterschneitbach gekommen.

Entscheidungen in 13 Klassen
Sportlich war einiges geboten. In 13 Einzel- bzw. Doppelklassen wurden die Kreismeistertitel ausgespielt. Bei den Bambini gewann Felix Schweyer aus Mering vor Florian Guggumos (ebenfalls Mering). Mädchen AK4-Kreismeisterin wurde Eva Bielohlawek aus Stotzard vor Melina Feiger aus Pöttmes. In AK3 der Mädchen setzte sich die Friedbergerin Linda Pflanzelt gegen Theresa Golling (Mühlhausen) durch. Mit Michael Guggumos gewann bei den Knaben Ak4 ein Meringer vor Tizian Westner aus Friedberg, während in der AK3 mit Sieger Philipp Passarge vor Andre Mögele zwei Friedberger unter sich waren.
Bei den Juniorinnen AK2 setzte sich Julia Martini (Mering) gegen Lisa Schnürer (Aichach) durch und in der AK1 Jessica Schlaegel (Pöttmes) gegen Katherina Lind (Obergriesbach). Bei den Junioren waren am Ende die Friedberger Akteure unter sich: (AK2) Tobias Schröder vor Markus Rochau und (AK 1) Patrick Eberle vor Philip Shahabi.

Fast wie Roger Federer
Besonders die Endspielteilnehmer der höchsten Juniorenklasse, Patrick Eberle und Philip Shahabi, lieferten sich ein furioses Endspiel in drei Sätzen, das nicht besser inszeniert hätte werden können. Patrick Eberle zeigte Schläge, wie man sie im Fernsehen von Roger Federer her kennt – vielleicht nicht ganz so schnell und sicher: durchgezogene Rückhände und Vorhand-Topspins, die Philip Shahabi auf der gegenüberliegenden Seite durch außerordentliche Schnelligkeit und brillante Laufarbeit parieren konnte. Am Ende setzte sich der ruhigere Spieler durch und Patrick Eberle wurde unter großem Beifall Jugendkreismeister.

Lob für Ausrichter und Sportler
Nach der letzten Partie warteten die Kinder und Jugendlichen gespannt auf die Siegerehrung, die Landrat Rupert Reitberger zusammen mit Josef Gschwandner von der SV Unterschneitbach durchführte. Die Begrüßung übernahm der SVU-Gesamtvorstand Werner Gründwald. In einer kurzen Rede bedankte sich Rupert Reitberger bei den veranstaltenden Tennisvereinen für ihr Engagement. Er hatte vom Vorsitzenden der Tennisgemeinschaft Aichach-Friedberg, Reiner Laske, erfahren, dass diese Veranstaltung zum ersten Mal von diesen benachbarten Vereinen ausgerichtet wurde. Die Premiere sei rund herum gelungen. Reitberger meinte, dass solche sportlichen Wettbewerbe helfen würden, die Menschen im Landkreis zusammenzuführen. Josef Gschwandner versäumte es nicht, sich bei seinem Organisationsteam aus Mitglieder der drei veranstaltenden Clubs herzlich zu bedanken – und auch bei Petrus für das ausgezeichnete Wetter. Große Anerkennung zollte Gschwandner den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen, die äußerst fair und sportlich gekämpft hatten und sich absolut keine Entgleisungen geleistet hätten. Eher an die Vereine gingen seine kritischen Worte, denn die Meldedisziplin war miserabel. Bis zum offiziellen Endtermin hatten insgesamt nur drei Vereine gemeldet, alle anderen Meldungen kamen verspätet an. Dies sorgte zwischenzeitlich für Aufregung bei den Organisatoren. Und noch ein Problem sprach Gschwandner an: Wenn jemand für einen Wettbewerb gemeldet hat, dann muss er auch antreten, ob es heiß ist oder ob es regnet. Wenn jemand früh morgens z.B. aus Mering anfährt, um sein Spiel zu absolvieren und er kann gleich wieder heimfahren, weil sein Gegner nicht erschienen ist, dann sinkt seine Begeisterung für eine solche Veranstaltung beträchtlich.

Friedberger machen Stimmung
Bei der Siegerehrung durften die jungen Sportler die Pokale und Urkunden aus der Hand von Rupert Reitberger entgegennehmen, wobei erwartungsgemäß immer wieder die Großvereine Friedberg, Mering, Aichach und Pöttmes genannt wurden. Schade, dass heuer keine Teilnehmer aus Kissing dabei waren. Ein großes Hallo – unterstützt von einem laut trötenden Signalhorn – veranstalteten die Friedberger Teilnehmer, wenn wieder einer der ihren als Sieger aufgerufen wurde. Das trug zur fröhlichen, offenen Stimmung an diesem herrlichen Nachmittag in Unterschneitbach bei.

Philipp Passarge -  Andre MögeleFlorian Guggumos - Felix SchweyerRupert Reitberger mit Felix SchweyerKatherina LindPhilip ShahabiLinda PflanzeltAK1-Sieger Patrick Eberle und Rupert ReitbergerEva Bielohlawek (Stotzard)Theresa Golling - Melanie RuchtJulia Martini aus MeringTobias Schröder, FriedbergLena Wagner - Stefanie Stief (AIC)Organisator Josef Gschwandner von der SV UnterschneitbachAlle Sieger der Jugendkreismeisterschaften 2006




Neu erbautes Clubheim in Unterschneitbach und schön gelegene PlätzeToller Überblick vom Balkon des ClubheimsPicknick-Atmosphäre bei den EndspielenSpitzeneinzel AK1 – Patrick Eberle-Philip Shahabialles wartet auf die SiegerehrungGesamtvorstand Werner Grünwald bei seiner Anspracheeine wahre Pokalflut"krieg ich auch einen?"Landrat Rupert ReitbergerSVU-Vorstand Werner Grünwald


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